Über Ludwig Siebler
Wiggerl wurde am 26. November 1932 in München geboren. München und Umgebung hat er als Wohnort und Heimat nie verlassen. Er ist verheiratet mit Elfriede, hat einen Sohn und einen Enkel. Im Jahr 2005 hat er die Stadtwohnung, in der er geboren wurde, verlassen und ist nach Poing gezogen. Jetzt wohnen die Sieblers im Grünen und haben einen Garten, den sie bearbeiten können. Die Familie seines Sohnes wohnt ganz in der Nähe.
Von Beruf ist Wiggerl Schreiner. Bis zu seinem Ruhestand arbeitete er im Olympiapark. Sein handwerkliches Geschick und seine Vielseitigkeit kamen ihm sehr zugute, wenn es darum ging, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass in der Olympiahalle heute eine Opernaufführung, morgen eine Sportveranstaltung und danach eine Tierschau stattfinden konnten. Heute lebt er sein handwerkliches Geschick in der Gestaltung der eigenen Wohnung aus, wo jedes Möbelstück maßgenau in die Raumverhältnisse eingepasst wird.
Zu den Münchener Mineralienfreunden kam er in der ersten Hälfte der 1990er-Jahre. Nach einigen Startschwierigkeiten fasste er zusammen mit seiner Frau Elfriede in der Seniorengruppe des Vereins Fuß. Besonderes Interesse fanden und finden bei ihm die Exkursionen der Gruppe ins Elsass, in die Provence, nach Polen, in die Slowakei und anderswohin. Die Sieblers sind bei diesen Exkursionen besonders beliebte Mitreisende – nicht nur wegen ihrer kameradschaftlichen und bescheidenen Art, sondern auch wegen eines anderen Hobbys von Wiggerl, dem Filmen. Immer unterwegs mit der Videokamera, dokumentiert er die Exkursionen der Gruppe mit schönen Bildern und Szenen. Nach jeder Reise freuen sich die Teilnehmer auf den Gruppenabend, an dem Wiggerl das liebevoll ausgearbeitete, mit Musik und Texten untermalte Reisevideo vorführt.
Bald stieß er auch zur Arbeitsgruppe der Micromounter. Auch hier nimmt er aktiv am Gruppenleben und, zusammen mit Elfriede, an den Gruppenreisen teil. Auch bei den Micromountern sind die beiden nicht zuletzt wegen ihrer Aktivität beim Sammeln, Wandern und Filmen beliebt.
In der Lithothek ist Wiggerl vor allem mit Stufen vertreten, die wir aus Rohmaterial herausgearbeitet haben, das er bei seinem Umzug nach Poing zur Verfügung stellte. Nach dem Tod seines Freundes Heinz Kopsch übernahm er dessen Micromount-Sammlung, die er in großen Teilen in die Lithothek einbrachte.